Stoppt den Penozid – Neue Frauen braucht das Land

Published On: März 29, 2026722 words3,6 min read
Stoppt den Penozid – Neue Frauen braucht das Land

Frauen fühlen sich ständig benachteiligt, dabei ist inzwischen genau das Gegenteil der Fall. Zu Zeiten von Alice Schwarzer war es völlig richtig, sich für die Frauenbewegung einzusetzen, aber heute leben wir in einer mamozentrischen Gesellschaft. Als Ina Deter „neue Männer braucht das Land“ gesungen hat, war ich auf ihrer Seite, aber heute braucht das Land neue Frauen.

Frauen gehen oft nur Teilzeit arbeiten (50%), beschweren sich aber ständig darüber, dass sie weniger Gehalt und Rente erhalten. Zudem leben Frauen fünf Jahre länger als Männer, so dass sie auch fünf Jahre länger Rente erhalten – was eine eindeutige Bevorzugung darstellt. Über 95 % der tödlichen Arbeitsunfälle betreffen Männer. Männer müssen häufiger als Haupternährer fungieren; Misserfolg macht sie auf dem Partnermarkt unattraktiver.

Partnersuche und Kinderlosigkeit
Männer haben es bei der Partnersuche in Deutschland – vor allem zwischen 25 und 45 Jahren – messbar schwerer als Frauen. Das zeigen aktuelle Mikrozensus-Daten des Statistischen Bundesamtes (Stand 2024/2025) klar. Männer sind in den relevanten Altersgruppen deutlich häufiger Single („alleinstehend“ = ohne Partner/in und ohne eigene Kinder im Haushalt). Der Unterschied ist besonders stark in der „Familiengründungsphase“. In absoluten Zahlen (25–45 Jahre): ca. 3,6 Millionen alleinstehende Männer vs. nur ca. 2 Millionen alleinstehende Frauen. Frauen haben also die Auswahl bei der Partnersuche, Männer nicht. Die Zuwanderung erschwert das Problem zusätzlich für die männliche Bevölkerung. Die Kinderlosenquote bei Frauen liegt bei nur 20 %, ungewollte kinderlose Männer gibt es hingegen weit mehr, Schätzungen gibt es ca. 35–44 % der kinderlose Männer, eine echte Statistik wird gar nicht erst geführt. Wir haben es also mit einem Penozid an Männern zu tun.

Keine Pflicht zum Wehr- oder Zivildienst
Völlig unverständlich ist, dass Frauen im Jahre 2026 weder zur Musterung und nicht zum gehen Bund müssen. Ich selbst habe 18 Monate meines Lebens Zivildienst machen müssen. Artikel 3 Grundgesetz garantiert eine Gleichbehandlung, dies mit angeblichen Nachteilen von Frauen auszuhebeln ist rechtlich nicht mehr begründbar, zumal Männer sogar systematisch benachteiligt werden.

Der „Gender Education Gap“
Jungen sind in der Schule systematisch benachteiligt. Über 90 % der Erzieherinnen in Kitas und 89 % der Grundschullehrkräfte sind weiblich – fehlende männliche Rollenmodelle. Gleiche Aufsätze von Jungen bekommen oft schlechtere Noten. Jungen schließen 6–10 % seltener das Abitur ab als Mädchen, was sich auf Studium und Beruf auswirkt. Besonders stark betroffen: Jungen aus bildungsfernen oder migrantischen Familien mit traditionellen Männlichkeitsnormen

Beruf: Diskriminierung in frauentypischen Jobs
Männer werden bei Bewerbungen auf typische Frauenberufe benachteiligt. Eine internationale Studie (u. a. WZB Berlin) mit 4.300 fiktiven Bewerbungen zeigte: In Deutschland mussten Männer für Verkäufer-Jobs fast doppelt so viele Bewerbungen schreiben, um überhaupt zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Insgesamt 5–9 % weniger Einladungen für Männer in Frauenberufen. Aufgrund von Quotenregeln, erhalten Männer oft den Arbeitsplatz nicht, Frauen aber sehr wohl.

Familie, Sorgerecht und Gewalt durch Frauen
Väter als „Elternteil zweiter Klasse“. Bei Scheidungen und Trennungen verlieren jährlich über 100.000 Kinder den Kontakt zu ihren Vätern. Mütter erhalten in der Praxis häufiger das alleinige Sorgerecht. Jugendämter und Gerichte bevorzugen oft das Residenzmodell bei der Mutter (z. B. 12:2-Tage-Regel statt Wechselmodell). Väter berichten von Sabotage des Umgangsrechts und finanziellen Belastungen (Unterhalt trotz geringer Kontaktzeit).

Im Bereich Partnerschaftsgewalt registrierte das Bundeskriminalamt (BKA) 2024 insgesamt 171.069 Opfer. Davon waren ca. 20% Männer, die Dunkelziffer liegt vermutlich aber weit höher, da Männer keine Anzeige erstatten und die Frauengewalt oft nicht körperlicher, sondern psychischen Natur ist. Männliche Opfer werden in der öffentlichen Debatte und bei Hilfsangeboten oft unterschätzt – bzw. finden gar nicht statt. Über gewalttätige Frauen wird nicht gesprochen.

Gesundheit und Lebenserwartung
Männer leben in Deutschland durchschnittlich 5 Jahre kürzer (ca. 78,9 vs. 83,6 Jahre). Ursachen: riskanteres Verhalten, gefährliche Jobs und weniger Selbstfürsorge durch traditionelle Rollen. Männer sind stark überrepräsentiert bei Herzinfarkten, Lungenkrebs und Suchterkrankungen (3/4 der Suchtkranken sind Männer). Frauen erhalten also 5 Jahre länger Rente, zahlen aber weit weniger ein als Männer.

Suizid: Dreimal höhere Rate bei Männern
Ca. 72–75 % aller Suizide werden von Männern begangen (2023/2024: ca. 7.400–7.500 männliche vs. 2.800–3.000 weibliche Suizide). Die Rate liegt bei Männern bei ca. 17,9 pro 100.000 Einwohner (Frauen: 6,6). Besonders hoch nach Trennung, Kindesentzug oder beruflicher Krise. Männer suchen seltener Hilfe und erhalten weniger Empathie („Gender Empathy Gap“).

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